Kirche Christkönig Großsachsen

 
  
Adresse

Christkönig Großsachsen

Friedrich-Ebert-Straße 30
69493 Hirschberg-Großsachsen
  
Karte
 

Glocken und Geläut der Kirche Christkönig in Großsachsen

Einen Artikel und Aufnahmen der fünf Glocken und des Geläuts finden Sie hier.
 

Neues Altargemälde in Christkönig seit Juni 2025

Seit 14.6.2025 hängt in der Kirche Christkönig ein neues Altarbild "Christus König" des Heidelberger Künstlers Guiseppe Blasotta.
Flyer mit Erklärungen: 
 

Geschichte des Kirchenbaus

Schon lange bestand der Wunsch der Großsachsener Katholiken nach einer eigenen Filialkirche, so wie sie früher schon einmal, im Mittelalter, ein eigenes, wenn auch kleines Gotteshaus, die Maria-Magdalenenkapelle besaßen. Dieser Wunsch sollte, durch das Anwachsen der Pfarrgemeinde Hohensachsen bedingt, seine Erfüllung finden.
Die folgenden Zeilen nun wollen vom Werden der neuen Kirche in Großsachsen erzählen. Eine Würdigung des Gotteshauses in baulicher und künstlerischer Sicht wird in Beiträgen von anderer Seite erfolgen.  
Die Ursache des Kirchenbaues
Als nach dem 2. Weltkrieg der Strom der Heimatvertriebenen sich in unser Land ergoß, wuchs auch die Katholikenzahl der Pfarrei Hohensachsen beträchtlich. Zählte man vor dem 2. Weltkrieg im Pfarrbezirk, zu dem das Pfarrdorf Hohensachsen und die 3 Filialen Großsachsen, Lützelsachsen und Ritschweier gehören, 754 Katholiken, so war deren Zahl schließlich auf über 2000 angewachsen.
Das hatte zur Folge, dass die relativ kleine Pfarrkirche in Hohensachsen den Anforderungen, wie sie die geänderte Situation mit sich brachte, nicht mehr gewachsen war. Da sie eine spürbare Entlastung brauchte, gab die Kirchenbehörde mit Erlass vom 15. Februar 1962 die Erlaubnis zum Kirchenbau in Großsachsen.
Baugeschichte 
Mit der Ausführung des Baues wurde das Erzb. BauamtHeidelberg unter Oberleitung des Baudirektors Hans Rolli beauftragt. Den Entwurf, die Planung und die künstlerische Oberleitung übernahm Oberbaurat Manfred Schmitt-Fiebig in Verbindung mit Bauingenieur August Hafner, der die Werkpläne zeichnete. Die örtliche Bauleitung lag in den Händen des freien Architekten Rudolf Stelz, Großsachsen. Nachdem die eingereichten Pläne am 13. Februar 1963 vom Erzb. Ordinariat in Freiburg und am 11. 10. 1963 vom Landratsamt Mannheim genehmigt worden waren, konnte schließlich am 12. November 1963 der erste Spatenstich vollzogen werden. Am 20. September 1964 war die feierliche Grundsteinlegung durch den H. Dekan und Geistlichen Rat Anton Knapp von Weinheim. Am 4. November 1964 konnte das Richtfest steigen, wobei Guido Henn von Leutershausen seinen prächtigen Amateur-Stehfilm über den Werdegang der neuen Kirche erstmalig vorführte.
Am Christkönigsfest, dem 31. Oktober 1965, fand dann unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die Benediktion der Kirche statt durch den Dekan des Kapitels Weinheim, H. Geistlichen Rat Anton Knapp. Und nun darf am 2. Oktober ds. Jhs. (1966) das Gotteshaus in der Konsekration durch den Bischof die höchste Weihe empfangen, deren ein kirchliches Gebäude teilhaft werden kann.

Festschrift zur Konsekration der Christkönigskirche in Großsachsen a.d. Bergstraße vom Sonntag, 2. Oktober 1966